
Die selbstbestäubende Erdnuss liefert wenig Nektar und Pollen und ist keine Honigtracht. Große Felder bieten kleine Sommerhilfe; Spritzungen sind das Hauptrisiko.
Die Erdnuss ist ein Schmetterlingsblütler, der sich weitgehend selbst bestäubt, oft schon bevor sich die Blüte öffnet. Die gelb-orangen Schmetterlingsblüten geben geringe Mengen Nektar und Pollen; Honigbienen fliegen sie unregelmäßig an, und die Pflanze gilt nicht als Honigtracht. Hummeln und Wildbienen sieht man häufiger an den Blüten.
Die Blüte beginnt 4-6 Wochen nach der Aussaat und hält zwischen Juni und August wochenlang an. Die Blüten öffnen sich früh am Morgen und welken im Lauf des Tages. Nach der Befruchtung streckt sich der Blütenstiel und dringt in den Boden ein, wo sich die Frucht unterirdisch entwickelt.
Aus Erdnuss wird kein Sortenhonig gewonnen. Ihr Beitrag geht zusammen mit den umliegenden Wildkräutern und anderen Sommerpflanzen im Mischhonig unter. Auch die Pollenmenge reicht nicht aus, um den Bedarf der Völker zu decken.
In der Türkei wird sie rund um Osmaniye, Adana und Aydın großflächig angebaut. Diese Felder allein sind kein Grund, dort einen Bienenstand einzurichten; ohne weitere Sommertracht in der Umgebung werden die Völker schwächer. Achten Sie auf Insektizidbehandlungen auf den Feldern.