
Hell-lila Frühlingsblume feuchter Wiesen; wenig Nektar, durch die frühe Blüte aber eine kleine Hilfe für Völker in Feuchtwiesennähe.
Das Wiesen-Schaumkraut ist ein ausdauernder Kreuzblütler, der im zeitigen Frühjahr auf den Feuchtwiesen Nord- und Mitteleuropas sowie an Gräben und Bächen weite lila-weiße Teppiche bildet. Die Blüten liefern wenig Nektar und wenig Pollen; Honigbienen fliegen sie an, ihre eigentliche Bedeutung haben sie aber für Wildbienen und einige Schmetterlinge. In den Niederlanden und in Deutschland ist es auf feuchtem Grünland sehr häufig.
Es blüht 3-5 Wochen von April bis Mai, bevor die meisten Wiesen gemäht werden; das fällt mit der Obstblüte zusammen.
Einen Honig unter eigenem Namen gibt es nicht; es trägt nur sehr wenig zu Frühjahrsmischhonigen bei.
Eine späte Mahd der Feuchtwiesen hilft, diese Art und andere Wiesenblumen zu schützen. In der Türkei wachsen auf den feuchten Hochwiesen des Nordostens nah verwandte Arten; für die Imkerei sind sie alle kleine Frühjahrsquellen.