
Parkbaum mit großen weißen, violett gefleckten Blütenrispen im Juni-Juli; Nektarien in Blüte und Blatt bieten im Frühsommer mäßig Nektar.
Der Gewöhnliche Trompetenbaum ist ein großblättriger Baum aus dem Südosten der USA, der in Europa und der Türkei als Park- und Straßenbaum gepflanzt wird. Die gelben Streifen und violetten Tupfen in seinen großen glockenförmigen Blüten weisen den Bienen den Weg zum Nektar. Honigbienen und Hummeln besuchen die Blüten; zusätzlich sondern auch extraflorale Nektarien am Grund der Blattadern ab.
Er blüht im Juni-Juli etwa 2-3 Wochen, zur selben Zeit wie die Linde. Am späten Nachmittag und am Morgen duften die Blüten stärker.
Ein eigener Honig wird nicht gewonnen; der Beitrag geht in gemischten Frühsommerhonig. Die Pollenmenge ist gering.
Für Stadtbienenstände ist er im Frühsommer eine unterstützende Quelle. Wegen seiner langen, bohnenartigen Früchte nennt man ihn im Volksmund Zigarrenbaum. Er ist mäßig frosthart; in den strengen Wintern des Landesinneren können junge Bäume Schaden nehmen.