









Zweijährige Pflanze trockener Weiden und Wegränder; die langen Blütenstände blühen wochenlang nach und honigen auch bei Sommerdürre.
Der Italienische Natternkopf ist eine zweijährige Pflanze trockener Weiden, Wegränder und Brachen. Sein langer, verzweigter Blütenstand öffnet wochenlang neue Blüten und gibt den ganzen Tag Nektar. Da Natternköpfe auch bei Hitze weiter honigen, sind sie in der Sommerdürre wertvoll.
Er blüht von Mai bis August; im ersten Jahr bildet er eine Blattrosette, im zweiten Jahr treibt er den Blütenstand. Seine Blüten sind blasser, weißlich-rosa, als die seines nahen Verwandten Echium vulgare.
Als eigener Honig wird er kaum gewonnen; der Nektar geht in Wiesen- und Berghonige ein. Auch Pollen wird gesammelt.
Natternköpfe enthalten Pyrrolizidinalkaloide (PA); diese Stoffe finden sich vor allem im Pollen, weniger im Honig. In Gebieten, in denen die Pflanze vorherrscht, senkt eine Mischung des Honigs mit anderen Quellen das Risiko.
Steinige Weiden mit reichem Bestand dieser Art sind ein guter Zwischenstandort für den Hochsommer.