
Eine der frühesten Frühlingsblumen, die feuchte Waldböden und Heckenränder bedeckt; liefert Bienen bei den ersten Flügen Pollen und Nektar.
Das Scharbockskraut ist eine Staude mit kleinen Knöllchen an den Wurzeln, erkennbar an den glänzenden, herzförmigen Blättern und den glänzend gelben Sternblüten mit 8-12 Kronblättern. Es bildet dichte Teppiche in feuchten Laubwäldern, an Bächen sowie in Parks und Gärten. Die Blüten öffnen sich in der Sonne und schließen sich bei bewölktem Himmel; sie geben wenig, aber wertvollen Nektar und mäßig Pollen.
Blüht von Februar bis April, oft gemeinsam mit Krokussen. Sobald die Bäume austreiben, zieht die Pflanze oberirdisch ein.
Zum Honigertrag trägt es nicht bei; sein Wert sind Pollen und Nektar in der Zeit, in der die Brut beginnt. Die Pollenhöschen sind gelb.
Wie die Hahnenfüße enthält die frische Pflanze reizende Stoffe. In Europa ist es heimisch und harmlos, in Nordamerika gilt es dagegen als invasiv und sollte deshalb nicht dorthin gebracht werden. In der heutigen Systematik wurde es von Ranunculus abgetrennt und in die Gattung Ficaria gestellt.