
Auffälliger gelber Frühjahrsstrauch, für Bienen jedoch wenig wert: kaum Nektar und Pollen, Honigbienen meiden ihn meist.
Die Garten-Forsythie gehört mit ihren gelben Blüten, die die Zweige vor dem Laubaustrieb vollständig bedecken, zu den auffälligsten Frühjahrssträuchern im Garten. Als Bienenpflanze ist sie jedoch schwach: Die Blüten enthalten wenig Nektar und Pollen, und die Honigbiene bevorzugt deutlich gleichzeitig blühende Quellen wie Weide, Pflaume und Kornelkirsche.
Sie blüht etwa 2-3 Wochen im März-April. Der Blühbeginn gilt im Gartenkalender als Zeichen des Vorfrühlings.
Zur Honigernte trägt sie nicht bei. Die meisten Sorten der Gartenhybride Forsythia × intermedia besitzen nur einen Blütentyp; deshalb ist der Fruchtansatz schwach und der Ertrag für die Bienen bleibt gering.
Wer rund um den Bienenstand für das zeitige Frühjahr pflanzt, sollte statt Forsythie pollen- und nektarreiche Arten wie Salweide, Kornelkirsche, Mandel oder Pflaume wählen. Vorhandene Sträucher schaden nicht und zählen als kleine Zusatzquelle.