
Giftige Pflanze der Kalkwälder der Alpen mit weißen Winterblüten; bietet Bienen an milden Wintertagen Nektar und Pollen.
Die Christrose wächst natürlich in den kalkreichen Buchen- und Kiefernwäldern der Ostalpen und des Apennin; in der Türkei kennt man sie nur als Zierpflanze. Ihre großen weißen Blüten, die sich mit der Zeit rosa färben, haben röhrenförmige Nektarblätter und zahlreiche Staubblätter. Für Bienen, die fliegen, sobald es wärmer als 8-10 °C ist, gehört sie zu den ersten Nektar- und Pollenquellen des Jahres.
In Gärten blüht sie von Dezember bis März, in der Natur von Januar bis April zur Schneeschmelze. Die Blüten halten wochenlang und öffnen sich nach Frost unbeschadet wieder.
Zum Honigertrag trägt sie nicht bei. Verlässliche Angaben zur Farbe der Pollenhöschen wurden nicht gefunden.
Alle Pflanzenteile sind giftig; Schäden für Bienen durch Nektar und Pollen sind nicht bekannt. In europäischen Gärten mit milden Wintern bietet eine Pflanzung in schattigen Ecken nahe den Beuten bei den Reinigungsflügen am Winterende eine kleine, aber wertvolle Quelle.