









Windbestäubter Baum ohne Nektar; liefert im Frühjahr Kätzchenpollen und im Sommer gelegentlich Blattlaus-Honigtau.
Die Echte Walnuss ist windbestäubt und liefert keinen Nektar. Ihre männlichen Kätzchen bilden reichlich Pollen; die Bienen sammeln ihn vor allem, wenn andere Quellen knapp sind. Im Sommer können Walnussblattläuse an den Blättern Honigtau hinterlassen, den die Bienen ebenfalls sammeln.
Sie blüht im April-Mai zusammen mit dem Laubaustrieb. Männliche und weibliche Blüten sitzen am selben Baum, reifen aber bei den meisten Sorten zu unterschiedlichen Zeiten; deshalb werden in Anlagen Befruchtersorten verwendet.
Einen eigenen Walnusshonig gibt es nicht. Blattlaus-Honigtau kann in kleinen Mengen in Sommerhonige eingehen.
Walnussanlagen sind als Bienenweide wenig wert, bieten im Frühjahr aber Pollenhilfe. Da die Walnuss mit dem Juglon in Wurzeln und Blättern den Bewuchs unter sich unterdrückt, gedeihen Trachtpflanzen unter Walnussbäumen schlecht. In heißen Gegenden kann es die sommerliche Mittagshitze mildern, die Beuten in den Schatten einer Walnuss zu stellen.