
Trocken- und stadtfester Zierbaum mit großen gelben Rispen im Frühsommer; liefert Bienen reichlich Nektar in der Lücke nach der Linde.
Der aus China und Korea stammende Blasenbaum ist ein Zierbaum, der in Parks und an Straßen immer häufiger wird. Seine kleinen gelben, am Grund rot gefleckten Blüten stehen in großen aufrechten Rispen und werden von Bienen stark beflogen. Der Nektar ist in der offenen Blüte leicht zugänglich, auch Pollen wird gesammelt.
Er blüht etwa 2-3 Wochen im Juni-Juli. Diese Zeit fällt vielerorts in die Sommerlücke nach Linde und Robinie und ist daher für Bienen besonders wichtig.
Da er verstreut gepflanzt wird, gibt es keinen Sortenhonig; sein Nektar geht in Stadt- und gemischten Sommerhonig ein. Nach der Blüte bilden sich aufgeblasene, laternenförmige Samenkapseln.
Er verträgt Trockenheit, belastete Luft und kalkhaltigen Boden und gehört daher zu den Bäumen, die man Gemeinden und für die Umgebung des Bienenstands empfehlen kann. Da er sich selbst aussäen kann, verwildert er in manchen warmen Gegenden; wählen Sie den Pflanzort entsprechend.