
Zierbaum mit hängenden gelben Trauben; kaum freier Nektar, vor allem Pollen. Alle Pflanzenteile sind für Mensch und Tier stark giftig.
Der Gewöhnliche Goldregen ist ein kleiner Baum aus den Gebirgen Mittel- und Südeuropas, der häufig in Parks und Gärten gepflanzt wird. Seine Schmetterlingsblüten öffnen sich unter dem Gewicht einer Biene; freier Nektar ist kaum vorhanden, die Bienen nutzen vor allem den Pollen und das saftreiche Gewebe am Blütengrund. Sein Beitrag zur Honigernte ist daher gering, der Pollenbeitrag mäßig.
Er blüht von Mai bis Juni etwa 2-3 Wochen in hängenden, 20-30 cm langen gelben Trauben.
Einen Honig unter eigenem Namen gibt es nicht. Wegen des Alkaloids Cytisin in der Pflanze wird oft nach der Unbedenklichkeit des Honigs gefragt; Honigvergiftungen durch Goldregen sind kein bekanntes, verbreitetes Problem, da die Pflanze aber sehr giftig ist, ist die Datenlage begrenzt.
Samen, Hülsen und Blätter können für Kinder und Tiere tödlich sein; eine gezielte Pflanzung am Bienenstand wird nicht empfohlen. Wer einen Baum mit hängenden Blütentrauben sucht, der für Bienen wertvoller ist, sollte die Robinie wählen.