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Weißkopfmimose

Leucaena leucocephala · Fabaceae
Baum

Schnellwüchsiger Leguminosenbaum der Tropen; weiße Kugelblüten liefern viel Pollen, aber wenig Nektar; vielerorts invasiv.

Nektar
Gering
Pollen
Gut
Blüte
Blütezeit hängt von Region und Niederschlag ab.
Höhe
3-10 m
Lebensdauer
Mehrjährig

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Bedeutung für die Imkerei

Die Weißkopfmimose ist ein schnellwüchsiger Hülsenfrüchtlerbaum aus Mexiko und Mittelamerika, der sich als Futter- und Brennholzpflanze über die Tropen verbreitet hat. Ihre weiß-cremefarbenen, kugeligen Blütenköpfe sind besonders pollenreich und werden von der Honigbiene stark beflogen. Der Nektarbeitrag ist dagegen begrenzt. In den Tropen kann sie in Trockenzeiten eine wichtige Pollenquelle sein.

Blüte

Bei passender Feuchte und Temperatur blüht sie das ganze Jahr in Abständen; an den meisten Orten häuft sich die Blüte zu Beginn und am Ende der Regenzeit.

Honig und Pollen

Honig unter ihrem Namen ist nicht verbreitet; ihr Beitrag gelangt vor allem als Pollen ins Volk.

Hinweis für Imker

Die Blätter enthalten die Aminosäure Mimosin, die bei Tieren, die lange und viel davon fressen, Vergiftungen auslösen kann; eine Wirkung auf Honig und Pollen ist nicht bekannt. Sie verbreitet sich sehr leicht über Samen und gilt in vielen tropischen Regionen der Welt als einer der problematischsten invasiven Bäume. In Europa und der Türkei ist ihre Ausbreitung durch das gemäßigte Klima begrenzt.

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