
Wildapfel an Waldrändern und in Hecken; liefert im Frühling Nektar und Pollen und dient in Apfelanlagen auch als Befruchtersorte.
Der Holzapfel wächst als einzelner Baum an Waldrändern, auf Lichtungen und in Hecken, von Europa bis in den Kaukasus und nach Nordanatolien. Seine weiß-rosa Blüten ähneln stark denen des Kulturapfels und bieten den Bienen mäßig Nektar und Pollen. Da der Zuckergehalt des Nektars verhältnismäßig niedrig ist, können gleichzeitig blühende Quellen wie Löwenzahn oder Raps die Bienen stärker anziehen.
Er blüht zwischen Ende April und Mai, zusammen mit dem Laubaustrieb, etwa 10-14 Tage. Je nach Frühjahrstemperatur kann die Blütezeit kürzer oder länger ausfallen.
Einen eigenen Sortenhonig gibt es nicht; er trägt zu gemischten Frühjahrshonigen und zur Brutentwicklung bei. Stellenweise entsteht durch Blattläuse etwas Honigtau.
Da sich seine Blütezeit mit der des Kulturapfels überschneidet, wird er in Apfelanlagen als Befruchtersorte gepflanzt. Für Strauch- und Heckenpflanzungen ist er eine gute Wahl, um das Frühjahrsangebot vielfältiger zu machen.