
Wilde Esparsette sandiger und kalkreicher Steppen; die rosa geäderten Blütenähren von Mai bis Juli liefern wie die Saat-Esparsette guten Nektar und Pollen.
Die Sand-Esparsette ist eine wilde Esparsette sandiger, kalkreicher Steppen, Trockenrasen und Hänge von Mittel- und Osteuropa bis Anatolien, in den Kaukasus und nach Sibirien. Die als Futterpflanze angebaute Esparsette (Onobrychis viciifolia) ist eine der wertvollsten Trachtpflanzen; diese Art ist kleiner, ähnelt ihr aber im Blütenbau und in dem, was sie der Biene bietet. Ihre hellrosa, dunkelrosa geäderten Blüten stehen in dichten Trauben.
Sie blüht von Ende Mai bis Juli. Dank ihrer tiefen Wurzeln kann sie auch in Trockenzeiten weiter absondern; an heißen, windstillen Tagen honigt sie am besten.
Einen eigenen Honig gibt es nicht; sie trägt zu Steppen-Blütenhonigen bei. Der Pollenwert ist mittel. Ertragsmessungen speziell für diese Art wurden nicht gefunden.
Sie ist eine heimische, stickstoffbindende Art, die auf sandigen, armen Böden Erosion verhindert. Ihr Einsatz mit regionalem Saatgut bei der Weideverbesserung in Trockengebieten nützt Viehhaltung und Imkerei gleichermaßen.