
Häufiges Unkraut betretener Böden; die winzigen Blüten geben wenig Nektar und Pollen, Bienen kommen vor allem in Trachtlücken.
Der Vogel-Knöterich ist eine einjährige Pflanze, die sich an Wegrändern, auf Höfen, an Ackerrändern und auf jeder Art von betretenem Boden flach ausbreitet. Seine 2-3 mm großen weiß-rosa Blüten, zu wenigen in den Blattachseln, sondern sehr wenig Nektar ab. Das Interesse der Honigbiene ist gering; vor allem Fliegen und kleine Wildbienen besuchen ihn.
Blüht ohne Unterbrechung von Mitte Mai bis Oktober, selbst bei Sommertrockenheit. Diese lange Blütezeit bedeutet in der Trachtlücke des Spätsommers einen kleinen, aber echten Beitrag für das Volk.
Sein Beitrag zum Honigertrag ist unbedeutend. Pollenhöschen werden so selten beobachtet, dass es keine verlässlichen Farbangaben gibt.
Keine Art, die man als Bienenweide aussät. Buchweizen und der Madımak (Polygonum cognatum) aus dem östlichen Schwarzmeergebiet, beide aus derselben Familie, sind für Bienen weit wertvoller.