
Strauch trockener Steinhänge; die kleinen grünlichen Blütenrispen werden im Juni-Juli stark beflogen und ergänzen die Frühsommertracht.
Der Gerber-Sumach ist ein Strauch, der in der Türkei auf trockenen, steinigen Hängen wild wächst, vor allem in Südost- und Ostanatolien, und dessen Früchte als Gewürz gesammelt werden. Seine sehr kleinen grünlich-weißen Blüten stehen in dichten Rispen; der Nektar liegt auf einer offenen Scheibe, und Honigbienen befliegen sie intensiv. Da er Trockenheit verträgt, ist er im heißen Frühsommer eine verlässliche Quelle.
Er blüht zwischen Juni und Juli, etwa 3-4 Wochen. Wenn die Frühjahrsblüher vorbei sind, hilft er den Völkern, Nektar in den Honigraum zu tragen.
Handelsüblicher Sumach-Sortenhonig ist nicht verbreitet; er geht in den Sommermischhonig ein. Der Pollenbeitrag ist mittel.
Auf erodierten, mageren Hängen kann er zur Bodenbefestigung gepflanzt werden und bringt mit seinen Früchten auch Einkommen. Die Sumachgebiete um Şanlıurfa, Gaziantep, Mardin und Malatya kommen als Standplätze im Frühsommer in Betracht.