
Häufige Weide an Flussufern; männliche Kätzchen im April liefern reichlich gelben Pollen, weibliche Nektar, wichtig für die Frühjahrsentwicklung.
Die Bruch-Weide ist an ihren Zweigen zu erkennen, die an der Ansatzstelle leicht abbrechen. Heute betrachten die meisten Botaniker diesen Baum als Kreuzung aus Silber-Weide (Salix alba) und Salix euxina. Weiden sind zweihäusig: Die Kätzchen männlicher Bäume liefern reichlich Pollen, die weiblicher Bäume Nektar. Die Honigbiene befliegt beide stark.
Sie blüht zwischen April und Anfang Mai, gleichzeitig mit dem Laubaustrieb, etwas nach der Sal-Weide. An sonnigen Tagen über 12-14 °C nimmt der Bienenflug deutlich zu.
Einen eigenen Honig gibt es nicht; Nektar und Pollen fließen direkt in die Brutaufzucht. Die Pollenhöschen sind leuchtend gelb. Im Frühsommer kann durch Blattläuse etwas Honigtau entstehen.
Sie bewurzelt sich sehr leicht aus Steckhölzern; ein paar männliche Bäume an einem Bach oder Kanal schließen die Pollenlücke im Frühjahr spürbar. In der Natur können je nach Gegend nur männliche oder nur weibliche Klone vorherrschen.