











Windbestäubtes Kraut trockener Rasen ohne Nektar; Bienen sammeln nur gelegentlich Pollen, der imkerliche Wert ist gering.
Der Kleine Wiesenknopf ist windbestäubt; seine kleinen Blüten ohne Kronblätter stehen in runden Köpfchen und sondern keinen Nektar ab. Den Pollen, der aus den hängenden Staubbeuteln der männlichen Blüten fällt, sammeln Bienen nur, wenn andere Quellen knapp sind.
Blüht von Mai bis Juli auf kalkreichen, trockenen Rasen, steinigen Hängen und an Wegrändern. Im oberen Teil des Köpfchens sitzen weibliche Blüten mit roten Narben, im unteren männliche Blüten.
Zum Honigertrag trägt er so gut wie nichts bei. Pollenhöschen werden so selten beobachtet, dass es keine verlässlichen Angaben zu ihrer Farbe gibt.
Er ist als Futterpflanze in Weide- und Grünlandmischungen enthalten, verdient bei der Anlage einer Bienenweide aber keinen Vorrang. Der Große Wiesenknopf (Sanguisorba officinalis) aus derselben Gattung liefert auch Nektar und ist daher für Bienen wertvoller.