
Schattenliebender Immergrüner mit kleinen, honigduftenden Winterblüten; an milden Wintertagen frischer Pollen und etwas Nektar.
Die Fleischbeere (Sarcococca confusa) ist ein niedriger, schattenliebender immergrüner Strauch aus der Familie der Buchsbaumgewächse; sie ist nur aus der Gartenkultur bekannt und stammt vermutlich aus China. Ihre kleinen, cremeweißen Blüten bleiben in den Blattachseln verborgen, verströmen im Winter aber einen intensiven Honigduft. Die Blüten bieten Pollen und etwas Nektar; Honigbienen, die an milden Wintertagen ausfliegen, nutzen diese Quelle.
Sie blüht von Dezember bis März. In kalten Phasen warten die Knospen und öffnen sich weiter, sobald es wärmer wird; so dauert die Blüte wochenlang.
Die Menge ist gering und schlägt sich im Honig nicht nieder; ihre Bedeutung liegt in frischem Pollen und Zucker mitten im Winter.
Sie ist einer der wenigen Winterblüher, die in schattigen Ecken wie unter Bäumen gut gedeihen. An einem windgeschützten Platz nahe dem Bienenstand gepflanzt, gehört sie zu den ersten Pflanzen, die Bienen bei Reinigungsflügen besuchen. Die schwarzen Beeren sind nicht essbar. Gemessene Daten zum imkerlichen Wert dieser Art sind rar; die Einschätzung beruht auf Beobachtung.