
Südamerikanischer Baum in mediterranen Küstenstädten; die lange Blüte vom späten Frühjahr bis zum Hochsommer liefert guten Nektar.
Der Peruanische Pfefferbaum ist ein Baum mit hängenden Zweigen und feinen Blättern, der aus den Anden stammt. In der Türkei wird er in Küstenstädten wie Antalya, Mersin, İzmir und Muğla als Schatten- und Zierbaum gepflanzt. Er ist zweihäusig; die kleinen, gelblich weißen Blüten weiblicher und männlicher Bäume stehen in langen Rispen und werden von Bienen stark beflogen. Sein Nektar ist gut, der Pollenbeitrag mittel.
Im Mittelmeerklima blüht er lange und mit Unterbrechungen vom späten Frühjahr bis in den Hochsommer. In seinem natürlichen Verbreitungsgebiet auf der Südhalbkugel liegt die Blütezeit anders.
Einen verbreiteten, unter seinem Namen bekannten Honig gibt es nicht; sein Nektar geht in den gemischten Sommerhonig der Küstenstädte ein. Die rosa Früchte weiblicher Bäume werden als Gewürz verwendet.
In Südafrika und Australien gilt er als invasiver Baum, der sich in Trockengebieten ausbreitet; auch im Mittelmeerraum ist er stellenweise verwildert. Eine Pflanzung in der Nähe von Naturflächen wird nicht empfohlen.