
Kleines, fast ganzjährig blühendes Unkraut; wenig Nektar und Pollen, enthält jedoch leberschädliche Pyrrolizidinalkaloide.
Das Gewöhnliche Greiskraut ist ein kleines einjähriges Unkraut, das in Gärten, auf Äckern und Brachflächen fast das ganze Jahr blüht. Seine Blütenköpfe bestehen nur aus Röhrenblüten; es liefert wenig Nektar und wenig Pollen. Wenn bessere Quellen vorhanden sind, wird es von den Bienen kaum besucht.
In milden Gegenden sieht man es fast in jedem Monat blühen, auch mitten im Winter; daher kann es an milden Tagen im Spätwinter eine kleine Quelle für die Bienen sein.
Es liefert keinen eigenen Honig. Die Pollenhöschen sind gelblich.
Die Pflanze enthält leberschädliche Pyrrolizidinalkaloide (PA). In Gebieten, in denen das zur selben Gruppe gehörende Jacobaea vulgaris (früher Senecio jacobaea) vorherrscht, wurden im Honig hohe PA-Werte gemessen. Da das Gewöhnliche Greiskraut wenig beflogen wird, ist sein Risiko in der Praxis gering.
Rund um die Beuten sind für diese Pflanze keine besonderen Maßnahmen nötig; wo PA-haltige Kräuter große Flächen bedecken, empfiehlt es sich jedoch, den Honig untersuchen zu lassen.