
Kreuzung aus Winter- und Sommer-Linde, die meistgepflanzte Linde europäischer Städte. Ende Juni Nektar, in manchen Jahren zusätzlich Honigtau von Lindenläusen.
Die Holländische Linde ist eine natürliche Kreuzung aus Winter- und Sommer-Linde und in Nordwesteuropa als Straßen- und Parkbaum sehr verbreitet. Der Nektarertrag ist gut, hängt aber stark von der Witterung ab: nach milden Nächten und auf feuchtem Boden reichlich, bei trockenem, heißem Wind schwach.
Sie blüht zwischen ihren Eltern, etwa zwei Wochen von Ende Juni bis Anfang Juli. Stehen in einer Stadt verschiedene Linden, können die Bienen wochenlang Linde befliegen.
Der Honig ist hellgelb, leicht grünlich, mit frischem Lindenaroma, und kristallisiert mittelschnell. Diese Hybridlinde ist sehr anfällig für Blattläuse; der Honigtau, der darunter parkende Autos klebrig macht, wird in manchen Jahren von den Bienen intensiv gesammelt und dunkelt den Honig nach. Die Pollenhöschen sind hell gelbgrün.
In der Stadtimkerei ist sie eine der Haupttrachten Anfang Juli. In Jahren mit viel Honigtau ist der Honig dunkler und riecht weniger nach Linde; eine getrennte Ernte erleichtert die Etikettierung.