
Einer der ersten Blüher nach der Schneeschmelze; liefert von Februar bis April viel Pollen und etwas Nektar für die Frühjahrsentwicklung.
Der Huflattich ist eine Staude, die tonige, feuchte Böden, Bachufer, Straßenböschungen und frisch aufgegrabene Flächen bevorzugt. Sein Wert liegt in der sehr frühen Blüte der gelben Blüten, die vor den Blättern erscheinen: Zusammen mit Weide und Kornelkirsche liefert er den ersten frischen Pollen der Saison. Die Blüten öffnen sich nur in sonnigen, milden Stunden und schließen sich bei Bewölkung; der Beflug konzentriert sich daher auf die Mittagszeit.
Je nach Höhenlage und Schneelage blüht er zwischen Februar und April 4-6 Wochen lang.
Ein Sortenhonig entsteht nicht; der Nektar wird vollständig für die Brutpflege verbraucht. Die Pollenhöschen sind orangegelb.
Die Pflanze enthält Pyrrolizidinalkaloide; diese können in Spuren im Honig vorkommen, da im zeitigen Frühjahr aber kein Nektar für die Ernte übrig bleibt, ist ihre praktische Bedeutung gering. Nach Süden ausgerichtete, windgeschützte Standorte für die Beuten verbessern die Nutzung dieser frühen Quelle.