
Parkbaum aus Gewöhnlicher und Roter Rosskastanie; die rosaroten Blütenkerzen bieten im Mai Bienen und Hummeln Nektar und Pollen.
Die Rotblühende Rosskastanie ist eine Kreuzung aus Gewöhnlicher Rosskastanie und einer rotblühenden nordamerikanischen Art und wird in Europa und der Türkei als Park- und Straßenbaum gepflanzt. Die Blüten liefern Nektar und Pollen; neben Honigbienen kommen häufig langrüsselige Hummeln. Der Ertrag ist meist geringer als bei der Gewöhnlichen Rosskastanie.
Sie blüht im Mai, zur selben Zeit wie die Gewöhnliche Rosskastanie oder etwas später, etwa zwei Wochen mit aufrechten rosaroten Blütenkerzen. Die Saftmale der Blüten färben sich nach der Bestäubung von Gelb nach Rot; die Bienen besuchen vor allem die frischen Blüten.
Sie liefert keinen eigenen Honig; der Beitrag geht in gemischten Honig des späten Frühjahrs.
Die Samen der Rosskastanie sind für Mensch und Tier giftig, für Nektar oder Honig dieser Hybride ist jedoch keine Giftigkeit bekannt. Manche Imker berichten von Brutproblemen während der Rosskastanienblüte, die wissenschaftlichen Belege dafür sind aber begrenzt.