
Herbstblüher trockener Kalkrasen; liefert bescheidene, aber späte Nektar- und Pollentracht, ohne Bedeutung für den Honigertrag.
Die Berg-Aster ist eine Staude, die von Europa bis in den Kaukasus, in der Türkei im Norden und im Landesinneren, an kalkreichen, sonnigen Hängen und auf Trockenrasen wächst. Sie wird von Honigbienen beflogen; Nektar- und Pollenmenge sind mäßig bis gering. Ihre Bedeutung liegt eher im Zeitpunkt als in der Menge: In der Trachtlücke des Spätsommers liefert sie einen kleinen, aber stetigen Nahrungsstrom.
Blüht von Ende August bis Mitte Oktober; der Beflug ist an milden, sonnigen Nachmittagen am stärksten.
Ein Sortenhonig wird nicht gewonnen. Die Pollenhöschen sind gelblich und tragen zum Herbstpollen bei.
Wildbestände stehen in vielen europäischen Ländern unter Schutz und dürfen nicht ausgegraben werden. Im Garten kann sie auf trockenen, kalkhaltigen Flächen als Zier- und Bienenpflanze gezogen werden; im Frühjahr lässt sie sich leicht durch Teilung vermehren.