
Chinesischer Strauch mit violetten Rispen; vor allem Falterpflanze, Honigbienen fliegen ihn nur an heißen Tagen gut an. In Europa invasiv.
Der Schmetterlingsflieder ist ein schnellwüchsiger Strauch aus China mit violetten, rosa oder weißen Blüten in langen Rispen. Wie der Name schon sagt, sind Schmetterlinge seine wichtigsten Besucher. Die Kronröhre ist für die Honigbiene etwas lang; sie befliegt ihn nur an heißen Tagen regelmäßig, wenn der Nektar in der Röhre aufsteigt. Als Bienenweide für die Honigbiene hat er daher einen mittleren Wert.
Er blüht von Juli bis September. Schneidet man verblühte Rispen ab, bildet die Pflanze an Seitentrieben neue Rispen und die Blüte verlängert sich.
Sein Pollenbeitrag ist gering; einen Honig unter seinem Namen gibt es nicht.
Die Samen werden vom Wind weit getragen; an Bahndämmen, in Steinbrüchen und in Bachbetten verwildert er leicht. In vielen europäischen Ländern gilt er als invasiv, und Neupflanzungen werden nicht empfohlen. Wer ihn im Garten behält, sollte verblühte Rispen vor der Samenbildung abschneiden oder sterile Sorten wählen.