
Kaffeestrauch tropischer Hochländer; die kurze, regenausgelöste Massenblüte liefert viel Nektar und Pollen, Bienenbesuch erhöht den Fruchtansatz.
Arabica-Kaffee ist ein immergrüner Strauch aus den Bergwäldern Äthiopiens, der heute großflächig in tropischen Hochländern angebaut wird. Seine weißen, nach Jasmin duftenden Blüten liefern Nektar und Pollen und werden von der Honigbiene sehr stark beflogen. Obwohl die Art selbstfruchtbar ist, haben mehrere Studien gezeigt, dass Bienenbesuch den Fruchtansatz erhöht.
Die Blüte wird durch den ersten Regen nach der Trockenzeit ausgelöst, und die ganze Pflanzung öffnet sich innerhalb weniger Tage gleichzeitig; eine einzelne Blüte bleibt nur 2-3 Tage offen. Je nach Region gibt es eine oder mehrere Blühwellen im Jahr.
Kaffeehonig ist bernsteinfarben mit eigenem Aroma; in Mittel- und Südamerika sowie Ostafrika wird er gesondert verkauft.
Da die Blüte sehr kurz und plötzlich ist, müssen die Völker schon vorher in der Pflanzung stehen. Spritzungen in Kaffeeplantagen sind ein erhebliches Risiko für Bienen; für die Blütezeit eine Absprache mit dem Erzeuger treffen. In der Türkei wächst er nicht im Freiland.