
Faser- und Ölpflanze, deren Blüten morgens öffnen und mittags abfallen; kurze, aber regelmäßige Nektar- und Pollentracht.
Die blauen Blüten des Leins öffnen sich jeden Morgen neu und werfen gegen Mittag ihre Kronblätter ab. Nektardrüsen am Grund sondern geringe Mengen Nektar ab; Honigbienen sammeln in den Morgenstunden Nektar und Pollen. Die Pflanze ist weitgehend selbstbestäubend; der Bienenbesuch trägt begrenzt, aber positiv zum Samenertrag bei.
Je nach Aussaattermin im Juni-Juli, auf dem Feld etwa 2-3 Wochen. An sonnigen Morgen ist der Bienenbesuch bis etwa 10-11 Uhr rege, am Nachmittag ist das Feld fast leer.
Leinhonig wird nicht gewonnen; auf großen Anbauflächen trägt Lein ein wenig zum gemischten Sommerhonig bei.
Lein ist allein keine Trachtquelle, sorgt aber in Gegenden mit verbreitetem Öllein-Anbau im Frühsommer für Pollenvielfalt. Bedenken Sie bei der Bewertung für Ihre Bienen, dass der Besuch sehr früh am Tag stattfindet.