
Auffällige Gartenlupine; kein Nektar, aber viel Pollen. Verwildert und dringt in Nord- und Mitteleuropa in Wiesen ein.
Die Vielblättrige Lupine stammt aus dem westlichen Nordamerika und ist in Gärten wegen ihrer bunten Ähren beliebt. Ihre Blüten sind nektarlos; drückt eine Biene auf die Flügel, wird der Pollen wie von einem Kolben herausgeschoben. Hummeln und Honigbienen sammeln an ihr reichlich Pollen, zur Honigernte trägt sie aber nicht bei.
Sie blüht von Juni bis Juli etwa 4 Wochen; werden die ersten Ähren abgeschnitten, kann im Spätsommer eine zweite Blüte folgen.
Sie liefert keinen Honig. Ihr Pollen ist für die Volksentwicklung im Frühsommer nützlich; die Farben können je nach Gartensorte variieren.
In Deutschland, Skandinavien, im Baltikum und in Neuseeland ist sie eine invasive Art, die sich an Straßenrändern und in Bergwiesen ausbreitet; indem sie den Boden mit Stickstoff anreichert, verdrängt sie heimische Wiesenblumen. Nicht gezielt für Bienen aussäen und im Garten verblühte Ähren vor der Samenbildung abschneiden. Die Samen enthalten Alkaloide und sind nicht essbar.