
Eine der wertvollsten Bienenweidepflanzen; blüht 6-8 Wochen nach der Saat, liefert viel Nektar und dunkelblauen Pollen; gestaffelte Saat verlängert die Tracht.
Die Rainfarn-Phazelie gehört zu den wertvollsten Pflanzen, die eigens für die Imkerei gesät werden. Sie liefert reichlich Nektar und Pollen und ist dafür bekannt, selbst bei kühlem, bewölktem Wetter weiter zu honigen. Sie stammt aus Nordamerika; in Europa wird sie als Gründüngung, Zwischenfrucht und Bienenweide verbreitet angebaut.
Etwa 6-8 Wochen nach der Saat beginnt sie zu blühen und blüht 5-6 Wochen. Bei gestaffelter Aussaat von April bis Juli erhält man von Mai bis September eine durchgehende Tracht. Sie wächst auch auf mageren, trockenen Böden.
Phazelienhonig ist sehr hellgelb bis weißlich, leicht und mild süß; er kristallisiert mittelschnell und feinkörnig. Die Pollenhöschen sind dunkelblau bis marineblau und im Stock sofort zu erkennen.
Etwa 1-1,5 kg Saatgut pro 1000 m² genügen. Einige tausend Quadratmeter Phazelie rund um die Beuten halten das Volk in der sommerlichen Trachtlücke am Leben. Nach der Blüte eingearbeitet, verbessert sie auch den Boden.