
Nektarlose, windbestäubte Wiesenpflanze; eine Pollenquelle, die Bienen vom Frühjahr bis Herbst morgens sammeln.
Der Spitzwegerich ist auf Wiesen, Weiden, an Wegrändern und auf Rasenflächen sehr häufig. Um seine kurzen, walzenförmigen Ähren reihen sich langgestielte, weißliche Staubbeutel; er ist windblütig und bildet keinen Nektar. Honigbienen sammeln den Pollen vor allem früh am Morgen, bevor der Wind ihn verweht.
Von Ende April bis September; nach dem Mähen bildet er neue Ähren und blüht so lange.
Nektar liefert er nicht, sein Pollen findet sich aber häufig in Pollenfallenproben und im Honig. Die Pollenhöschen sind dunkel und matt.
Weil er ständig vorhanden ist, trägt er in der sommerlichen Trachtlücke zur Pollenvielfalt bei; ein Volk allein ernähren kann er jedoch nicht. Sein Pollen gehört zu den Auslösern von Heuschnupfen beim Menschen. Seltenes Mähen der Wiesen um den Bienenstand erhält diese Quelle.