
Blüht im zeitigen Frühjahr; der Nektar ist zuckerarm, Bienen bevorzugen andere Blüten. Zur Bestäubung braucht es starke, rechtzeitig aufgestellte Völker.
Die Birne ist ein Obstbaum, dessen Bestäubung weitgehend von Bienen abhängt, der für Bienen aber wenig attraktiv ist. Der Zuckergehalt ihres Nektars ist meist niedrig; blühen gleichzeitig Löwenzahn, Raps oder Pflaume, wandern die Sammelbienen von der Birne ab. Bienen kommen überwiegend wegen des Pollens.
Sie blüht je nach Sorte und Höhenlage etwa 7-10 Tage zwischen Ende März und April. Die meisten Sorten sind selbststeril; die Anlage braucht daher eine passende Befruchtersorte und genügend Bienen.
Birnenhonig wird nicht gewonnen; ihr Beitrag ist gemischter Frühjahrshonig und Pollen für die Brutaufzucht.
Bei der Bestäubungsimkerei verhindert man, dass sich die Bienen an andere Quellen gewöhnen, indem man die Beuten erst dann in die Anlage bringt, wenn etwa 10 Prozent der Blüten offen sind. Auch das Mähen blühender Kräuter in der Anlage vor der Blüte lenkt die Bienen zur Birne. Es ist bekannt, dass Feuerbrand durch Bienen übertragen werden kann.