
Sukkulente, die auf Sand, Mauern und Dächern niedrige Polster bildet und im Frühsommer leuchtend gelb blüht; liefert Nektar und Pollen.
Der Scharfe Mauerpfeffer ist eine Pflanze mit winzigen fleischigen Blättern, die sich an trockenen, mageren Stellen wie Dünen, Steinfluren, alten Mauern und Dächern ausbreitet. Leuchtend gelbe, fünfzählige Sternblüten bedecken die Pflanze. Der Nektar wird von kleinen Schuppen am Blütengrund abgesondert und liegt offen, sodass die Honigbiene ihn leicht aufnimmt; auch Pollen wird gesammelt.
Er blüht etwa 3-4 Wochen zwischen Juni und Juli. Da er sehr trockenheitsverträglich ist, blüht er auch an trockenen Stellen zuverlässig.
Da er nur kleine Flächen bedeckt, ist sein Beitrag zum Honig begrenzt; einen Sortenhonig gibt es nicht.
Er wächst problemlos auf Gründächern und in Steingärten und kann rund um die Beuten als Bodendecker dienen. Der scharfe Geschmack stammt von beißenden Inhaltsstoffen, vom Verzehr wird abgeraten; dass dies in den Honig übergeht, ist nicht bekannt. Wer eine länger anhaltende Quelle sucht: Andere Mauerpfeffer- und Fetthennenarten können bis in den Spätsommer blühen.