
Zweijähriger Doldenblütler mit gelbgrünen Dolden an Küsten und Wegen im zeitigen Frühjahr; eine der ersten offenen Nektarquellen.
Diese Pflanze ist ein kräftiger, zweijähriger Doldenblütler mit glänzend dunkelgrünen Blättern, der an den Mittelmeerküsten, an felsigen Hängen, rund um alte Siedlungen und Burgen, an Wegrändern und in schattigen Gebüschen wächst. Da sie von der Antike bis ins Mittelalter als Gemüse angebaut wurde, ist sie an den Küsten Großbritanniens und Westeuropas verwildert. Der offen liegende Nektar ihrer gelbgrünen Dolden ist sehr früh im Jahr eine wichtige Quelle für Honigbienen und Fliegen.
Sie blüht von März bis Mai, an Küsten mit mildem Winter schon ab Februar. Sie ist einer der wenigen Doldenblütler, die in dieser Zeit blühen.
Einen eigenen Honig gibt es nicht; sie trägt zu Mischhonigen des zeitigen Frühjahrs bei. Auch Pollen wird gesammelt und unterstützt die Völkerentwicklung.
Die reifen Früchte sind groß und schwarz. An Küstenbienenständen, wo sie dichte Bestände bildet, trägt sie zusammen mit Mandel- und Pflaumenblüte zur frühen Frühjahrsentwicklung bei.