
Blüht vom Hochsommer bis in den Herbst; für Honigbienen mäßig attraktiv, wenig Nektar, mittlere Pollentracht. Die Pflanze ist für Weidevieh giftig.
Rainfarn ist eine stark duftende Staude, die in Gruppen an Wegrändern, Flussufern und auf Brachland wächst. Die knopfförmigen gelben Blütenkörbchen werden überwiegend von Fliegen, Wildbienen und anderen Insekten besucht; für die Honigbiene ist er eine Nebenquelle. Nektar gibt es wenig, der Pollenbeitrag ist mittel, und in der Trachtlücke des Spätsommers leistet er eine kleine Unterstützung.
Blüht von Juli bis Ende September, etwa 8-10 Wochen.
Ein Sortenhonig existiert nicht; im gemischten Sommerhonig hinterlässt er keine erkennbare Spur. Die Pollenhöschen sind gelb.
Die Pflanze enthält Thujon und ist für Weidetiere giftig; ihre Ausbreitung auf Weiden ist unerwünscht. Eine schädliche Wirkung auf den Honig ist nicht bekannt. Als Bienenpflanze um den Bienenstand lohnt sich die Pflanzung nicht; ertragreichere Spätsommerpflanzen sind vorzuziehen. In Nordamerika gilt er als invasiv.