
Wertvolle Quelle in der sommerlichen Trachtlücke an Bachläufen und Küsten, die bei Hitze reichlich Nektar gibt.
Der Mönchspfeffer ist ein stark duftender Strauch, der an der Ägäis- und Mittelmeerküste in Bachbetten, hinter Dünen und in feuchten Senken Bestände bildet. Da seine Wurzeln bis ins Grundwasser reichen, blüht er auch bei Trockenheit und gibt Nektar; damit gehört er zu den wenigen Quellen, die die Bienen über die Trachtlücke im Hochsommer bringen.
Von Ende Juni bis September; die Blüten in den langen violett-lila (selten weißen) Ähren öffnen sich von unten nach oben. An heißen, windstillen Tagen ist die Absonderung am höchsten.
Sommerhonig aus Mönchspfeffergebieten ist meist mit Baumwolle, Thymian oder anderen Küstenpflanzen gemischt; ein handelsüblicher Sortenhonig ist nicht verbreitet. Pollen wird in mäßiger Menge gesammelt.
Wo Mönchspfeffer dicht an Bachläufen wächst, ist das ein guter Standort für Juli und August. Er lässt sich am Bienenstand leicht aus Stecklingen ziehen und verträgt Schnitt und Trockenheit.