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Das Flugloch ist der Punkt, an dem sich das Volk verteidigt und an dem die meisten Probleme hereinkommen. Schutzvorrichtungen machen diese Öffnung beherrschbar.

Das Prinzip

Ein Volk kann nur eine bestimmte Länge bewachen. Ist die Öffnung breiter, als die Volksstärke zulässt, kommen Räuber, Wespen und Mäuse herein.

Die Öffnung an die Stärke des Volkes anzupassen ist daher eine der einfachsten und wirksamsten Maßnahmen überhaupt.

Die Formen

  • Fluglochkeil oder Schieber: Regelt die Breite; die gebräuchlichste Vorrichtung
  • Mäusegitter: Lässt die Bienen durch, hält Mäuse zurück
  • Räuberschutz: Macht das Flugloch nicht unmittelbar zugänglich; die eigenen Bienen finden den Weg, Räuber nicht
  • Hornissenschutzgitter, wo invasive Arten vorkommen

Wann verengt wird

  • Sobald die Tracht endet — der übliche Moment, in dem Räuberei beginnt
  • Bei schwachen Völkern und Ablegern
  • Im Spätsommer, wenn Wespen und Hornissen zunehmen
  • Bei Trachtlücke
  • Nach dem Wandern

Das Mäusegitter

Dies ist die billigste Maßnahme mit dem höchsten Nutzen in der Imkerei.

  • Rechtzeitig anbringen, im Herbst bevor sich die Traube bildet; danach bewacht das Volk das Flugloch nicht mehr
  • Das Maß zählt; eine zu weite Öffnung lässt eine Maus durch
  • Auf Verstopfung durch tote Bienen im Winterverlauf achten

Wann erweitert wird

Bei Hitze und bei starken Völkern während der Tracht. Ein zu enges Flugloch behindert dann Flug und Belüftung.

Was zu unterlassen ist

Das Flugloch vollständig zu verschließen, auch nicht beim Transport. Ein geschlossenes Volk überhitzt; verschlossen wird mit Gitter, nicht mit einem dichten Stopfen.

Praktischer Punkt

Das Flugloch sichtbar frei von Gras und Schnee halten. Ein blockiertes Flugloch im Winter ist eine vollständig vermeidbare Verlustursache.

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