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Beim Umlarven wird eine junge Larve aus einer Arbeiterinnenzelle in ein Weiselnaepfchen uebertragen. Es ist der zentrale Handgriff der Koeniginnenzucht.

Das Alter der Larve

Der wichtigste Punkt — und er hat mit dem Werkzeug nichts zu tun.

Uebertragen wird die juengstmoegliche Larve — kaum groesser als das Ei, als kleiner Bogen im Futtersaft schwimmend.

Je aelter die Larve, desto schlechter die Koenigin. Sie schluepft, sieht normal aus und legt normal — hat aber weniger Eischlaeuche und lebt kuerzer.

Das zeigt sich erst eine Saison spaeter, wenn niemand mehr an das Umlarven denkt.

Die Technik

  • Von unten unter die Larve fahren, nicht von der Seite
  • Die Larve nicht wenden — sie muss in derselben Lage abgesetzt werden
  • Den Futtersaft mitnehmen
  • Nicht beruehren und nicht quetschen

Das Wenden ist der haeufigste Anfaengerfehler: Eine umgedrehte Larve wird nicht angenommen.

Die Bedingungen

  • Licht im richtigen Winkel — sonst schaut man in einen Schatten
  • Waerme; Larven kuehlen schnell aus
  • Luftfeuchtigkeit; trockene Luft schadet
  • Zuegig arbeiten

Die Lupenbrille

Fuer viele Imker der entscheidende Punkt — besonders mit alterssichtigen Augen.

Wer die Larve nicht sieht, greift auf gut Glueck. Von allen Hilfsmitteln der Zucht hat sie das beste Verhaeltnis von Kosten zu Wirkung.

Die Vorbereitung

Alles bereitlegen, bevor die Spenderwabe geholt wird: Naepfchen im Rahmen, Licht eingerichtet, Loeffel bereit, Pflegevolk aufnahmebereit.

Die Spenderwabe soll nicht lange ausserhalb des Volkes liegen.

Die Alternative

Zuchtsysteme ohne Umlarven vermeiden den Eingriff vollstaendig — fuer alle, denen das Sehen dauerhaft Schwierigkeiten macht, der bessere Weg.

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