💬 WhatsApp

Wachsnäpfchen werden aus flüssigem Wachs geformt und gelten als das Material, das die Bienen am besten annehmen.

Die Herstellung

  • Ein Holzstab mit gerundeter Spitze wird in kaltes Wasser getaucht
  • Dann mehrfach kurz in flüssiges Wachs
  • Nach dem Erstarren wird das Näpfchen abgezogen

Das Wasser vor jedem Tauchgang ist der Kniff: Ohne es haftet das Wachs am Stab und lässt sich nicht ablösen.

Die Tauchtiefe

Beim ersten Tauchgang am tiefsten, dann jedes Mal etwas weniger. So entsteht ein Näpfchen mit dickerem Boden und dünnerem Rand — die Form, die die Bienen weiterbauen können.

Welches Wachs

Entdeckelungswachs. Es war nie Brut und trägt die wenigsten Rückstände.

Das ist hier keine Nebensache: Die Larve liegt unmittelbar im Material. Wachs mit Behandlungsrückständen wirkt genau dort, wo eine Königin heranwächst.

Wachs aus alter Brutwabe ist für diesen Zweck ungeeignet.

Der Vorteil gegenüber Kunststoff

Bessere Annahme — das Material ist den Bienen vertraut, und sie bauen die Zelle daraus weiter.

Bei einem starken, gut versorgten Pflegevolk fällt der Unterschied kaum ins Gewicht. Bei schwacher Annahme lohnt der Wechsel zu Wachs, bevor man am Verfahren zweifelt.

Der Nachteil

  • Sie müssen hergestellt werden — Zeitaufwand vor jeder Serie
  • Nicht wiederverwendbar
  • Empfindlich gegen Wärme
  • Weniger maßhaltig als Kunststoff

Lagerung

Kühl und dunkel, nicht gestapelt. Bei Wärme verformen sie sich.

Am besten kurz vor der Serie herstellen.

Der Vergleich lohnt

Wer Annahmeprobleme hat, sollte in einer Serie beide Arten nebeneinander einsetzen. Das beantwortet die Frage für den eigenen Bestand zuverlässiger als jede allgemeine Aussage.

KONU İLE İLGİLİ VİDEOLAR
KONU İLE İLGİLİ PDF DOSSYALARI

📝 Beiträge von Imkern

🆕 Neueste 🔥 Meistgelesen
Noch keine Beiträge.