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Die Asiatische Hornisse hat sich seit ihrer Einschleppung in Europa ausgebreitet und stellt für die Imkerei ein erhebliches Problem dar.

Das Verhalten

Sie steht rüttelnd vor dem Flugloch und fängt heimkehrende Sammlerinnen im Flug ab. Dieses Schwebeverhalten ist ihr auffälligstes Kennzeichen.

Der eigentliche Schaden

Nicht die Zahl der gefangenen Bienen — das wäre verkraftbar.

Das Volk hört auf zu fliegen. Die Bienen bleiben in der Beute, weil der Ausflug gefährlich ist.

Ein Volk, das nicht mehr ausfliegt:

  • Sammelt nicht
  • Zieht keine Brut auf
  • Verbraucht seine Vorräte
  • Geht ein, ohne dass viele Bienen gefangen wurden

Diesen Zusammenhang zu kennen ist wichtig: Der Schaden ist ungleich größer, als die Zahl der Angriffe vermuten lässt.

Was hilft

  • Schutzgitter am Flugloch, die der Hornisse den Zugriff erschweren
  • Flugloch verengen
  • Starke Völker; schwache brechen unter dem Druck zuerst zusammen
  • Nester melden statt selbst zu entfernen

Zu den Fallen

Fallen mit Zuckerlockstoff sind nicht selektiv. Sie fangen Honigbienen, einheimische Hornissen und Nützlinge mit.

Wo sie eingesetzt werden, dann gezielt im Frühjahr gegen Königinnen und nach örtlicher Anleitung — nicht dauerhaft am Stand.

Die Nester

Sie hängen oft hoch in Bäumen und werden erst im Herbst sichtbar, wenn das Laub fällt. Die Entfernung gehört in fachkundige Hände.

Meldepflicht

Die Art ist in vielen Ländern meldepflichtig. Funde zu melden ist der wirksamste Beitrag zur Eindämmung — und in Regionen am Ausbreitungsrand besonders wichtig.

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