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Das Pflegevolk versorgt die angenommenen Weiselzellen weiter. Von seiner Qualität hängt ab, wie gut die Königinnen werden.

Warum das Pflegevolk zählt

Was eine Königin von einer Arbeiterin unterscheidet, ist ausschließlich die Ernährung als Larve.

Eine reichlich versorgte Larve ergibt eine Königin mit mehr Eischläuchen, die länger lebt und besser legt. Eine knapp versorgte ergibt eine minderwertige Königin, der man das nicht ansieht.

Das zeigt sich erst eine Saison später.

Was ein Pflegevolk braucht

  • Sehr viele Jungbienen: Nur sie haben arbeitende Futtersaftdrüsen
  • Pollen im Nest: Ohne Eiweiß kein Futtersaft
  • Volle Besetzung
  • Fortlaufende Fütterung bei Trachtlücke

Der Pollenpunkt

Er wird am häufigsten übersehen. Ein Pflegevolk mit viel Sirup und wenig Pollen liefert magere Zellen — gleich wie stark es aussieht.

Weiselrichtig oder weisellos

  • Weisellos: Höchste Annahmebereitschaft, aber das Volk erschöpft sich mit der Zeit
  • Weiselrichtig mit Absperrgitter: Die Königin bleibt unten, der Zuchtrahmen hängt darüber. Das Volk bleibt stabil und kann über Wochen arbeiten

Die zweite Form ist für fortlaufende Zucht die nachhaltigere.

Die Zahl der Zellen

Mehr Näpfchen bedeuten nicht mehr brauchbare Königinnen. Über einer bestimmten Zahl sinkt die Qualität jeder einzelnen Zelle.

Die Zahl wird auf die Stärke des Volkes abgestimmt, nicht auf die Kapazität des Rahmens.

Der Platz im Volk

Der Zuchtrahmen gehört zwischen Brutwaben, in die warme Zone. Am Rand kühlt er aus und die Annahme sinkt.

Wechselnder Einsatz

Pflegevölker werden zwischen den Serien mit verdeckelter Brut aufgebaut. Ein dauerhaft belastetes Volk liefert von Serie zu Serie schlechtere Zellen.

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ANA ARI YETİŞTİRİCİLİĞİSamsun İl Tarım ve Orman Müdürlüğühttps://samsu

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