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Ösen sind kleine Metallringe in den Löchern des Seitenteils. Sie sind klein und billig, und sie wegzulassen kostet mehr, als sie sparen.

Was sie leisten

Gespannter Draht steht unter dauerndem Zug. Ohne Öse schneidet er sich langsam ins Holz.

Die Folge:

  • Die Spannung geht verloren
  • Das Wabenwerk wellt sich
  • Beim Schleudern reißt es
  • Nachspannen ist ohne neue Löcher nicht möglich

Die Öse verteilt den Druck auf eine größere Fläche und hält die Spannung über Jahre.

Anbringen

  • Das Loch muss passen; zu weit, und die Öse sitzt lose
  • Mit einer Ösenzange festdrücken
  • An der Innenseite des Seitenteils, wo der Draht entlangläuft
  • Alle Ösen in einem Arbeitsgang setzen; das geht deutlich schneller

Material

Rostfreies oder verzinktes Metall. Rostende Ösen verfärben das Wachs und werden mit der Zeit schwach.

Wann sie am nötigsten sind

  • Bei weichem Holz, das schnell einreißt
  • Bei Rähmchen, die geschleudert werden
  • Bei Rähmchen, die über Jahre in Gebrauch bleiben

Bei Rähmchen für kurzfristigen Gebrauch geht es ohne — doch das ist die Ausnahme.

Prüfen bei Wiederverwendung

Beim Aufarbeiten alter Rähmchen wird geprüft, ob die Ösen noch fest sitzen und ob der Draht durchgehangen ist.

Rostiger oder schlaffer Draht wird ersetzt: das billigste Teil des Rähmchens und das teuerste, wenn man es belässt.

Vorrat

Immer Ersatzösen und Ersatzdraht bereithalten. Ohne Ösen stockt das Drahten — und das ist Winterarbeit, die nicht liegen bleiben darf.

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