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Beim Umlarven muss die jüngste Larve am dunklen Zellboden erkannt werden. Ohne gute Beleuchtung geht das nicht.

Warum es entscheidend ist

Die jüngste Larve ist kaum größer als das Ei und liegt als kleiner Bogen im Futtersaft — tief unten in einer dunklen Zelle.

Wer sie nicht sieht, greift auf gut Glück und erwischt ältere Larven.

Ältere Larven ergeben minderwertige Königinnen. Sie schlüpfen, sehen normal aus und legen normal — haben aber weniger Eischläuche und leben kürzer. Das zeigt sich erst eine Saison später.

Die Beleuchtung entscheidet damit über etwas, das man dem Ergebnis nicht ansieht.

Die Anforderungen

  • Hell, aber nicht blendend
  • Kalt; Wärme trocknet die Larve aus
  • Aus dem richtigen Winkel, damit das Licht den Zellboden erreicht
  • Beweglich, um den Winkel anzupassen

Der Winkel

Der praktisch wichtigste Punkt. Licht von hinten oder von oben erzeugt genau den Schatten, in den man hineinschaut.

Deshalb sind kippbare Näpfchenhalter so nützlich: Die Zellen werden zum Licht gedreht.

Die Lupenbrille

Für viele Imker der eigentliche Durchbruch — besonders mit alterssichtigen Augen.

Sie lässt beide Hände frei und macht den Unterschied zwischen Raten und Sehen. Von allen Hilfsmitteln der Zucht hat sie das beste Verhältnis von Kosten zu Wirkung.

Kopflampen

Praktisch, weil das Licht immer dorthin fällt, wohin man schaut. Auf kalte Lichtquellen achten.

Die Umgebung

  • Warm, damit die Larven nicht auskühlen
  • Nicht zu trocken
  • Windgeschützt
  • Zügig arbeiten

Die Alternative

Zuchtsysteme ohne Umlarven vermeiden das Problem vollständig — für alle, denen das Sehen dauerhaft Schwierigkeiten macht, der bessere Weg.

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